Meik Pyka im Interview

Meik Pyka

Carp Connect Chef-Redakteur Markus Dittgen persönlich traf sich mit Meik Pyka. Heraus kam ein sehr persönliches und informatives Interview u.a. über das Angeln auf bestimmte Zielfische, seine Erfolge am St. Cassien und der Meinungsmache gegen Meik Pyka.

Lieber Meik,

du bist aus der Karpfen-Szene nicht mehr weg zu denken und bekannt wie kein Zweiter.

Vielen Dank Markus. Vorab möchte ich alle Connect Leser und Leserinnen herzlich begrüßen.

Ja Markus, schon viel zu lange haben wir dieses Gespräch vor uns hergeschoben. Nun endlich sind wir dazu gekommen und es ist mir eine Ehre für dein Magazin zu schreiben.

1. Wie und wann bist du zum Angeln, dann zum Karpfenangeln gekommen?

Meine beiden Großväter waren Jäger und Angler. Schon in sehr jungen Jahren ging ich mit ihnen auf die Pirsch. Unsere Familie führt im eigenen Betrieb das alte Bäckerhandwerk aus. Mein Opa väterlicherseits (der Angler) musste früh morgens um 3 Uhr aufstehen um zu backen und so waren unsere Aal Abende immer viel zu kurz. Mit meinem Opa mütterlicherseits ging es zur Rotwild und Sauen Jagd. Er war ein guter Jäger. Er war es der mich geprägt hat, leider verstarb er viel zu früh.

Durch meine beiden Großväter war mein Schicksal als Hunter besiegelt.

Mit 8 Jahren fing ich Kaninchen in Schlingen. Einmal sogar einen Marder der mir fast den Finger abgebissen hätte. Ich fing Forellen, am besten auf Mepps Spinner und irgendwann mit 12 Jahren meinen ersten Hecht.

Danach gingen mein Freund Sven und ich 2 Jahre intensiv auf Zander. Die ersten Brollys wurden gekauft und nach dem 2. Winter wurden Boilies gerollt.

2. Schon früh also hast du deine Leidenschaft intensiv gelebt, keine Kosten und Risiken gescheut. Man munkelt, du wärest schon mit 16 Jahren zum Lac du Der gefahren. Bitte erzähl uns von dieser und deinen anderen Touren in jungen Jahren.

Das ich mein Schicksal als Jäger tatsächlich so intensiv beim Karpfenangeln ausleben würde, war wahrscheinlich eher Zufall. Aber es ist perfekt so. Ich habe großen Respekt vor diesen Kreaturen und kann sie alle unterscheiden. Ich kenne mehr Karpfen, als Menschen und die meisten von ihnen leben noch.

Meinen ersten richtigen Trip machte ich mit Sebastian Busse an den Lac de Madine. Wir waren 16 Jahre alt und ließen uns von unsren Vätern dorthin bringen und wieder abholen.

(Danke noch mal vielmals dafür!)

Es gab 3 Wochen nur Ravioli!!! Letzter Ausweg: Froschschenkel. Die Frösche fingen wir in dem wir sie mit vollen Bierflaschen torpedierten. Wir zogen ihnen die Haut ab und warfen sie in die Bratpfanne.

Das gute Dutzend Karpfen fingen wir auf die herkömmliche Art, der schwerste wog 13,5 kg.

Doch der See war damals noch ein paar Nummern zu groß für uns. Die Natur hatte uns besiegt. Nach 21 Tagen, etlichen Mückenstichen, durch Dreikant Muscheln zerschnitten Füßen und mit einigen Kilos Gewichtsverlust ging es wieder nach Hause.

Noch im selben Jahr, es war Oktober, fuhr ich mit zwei älteren Huntern an den Lac du Der Chantequoc. Aus Gründen die mir unverständlich waren, blieben wir dort nur 5 Tage und Nächte. Ich fing meine erste Serie, wirkliche Serie. 8Fische über 30 Pfund und 2 über 40 Pfund. Der schwerste hatte 45 Pfund, es war irre!

Diese Session werde ich nie vergessen.

3. Kaum älter warst du, als du das erste Mal an den Ufern des magischen Lac de Saint Cassien standest. Wann war das und was hast du auf deinen ersten Touren dahin erlebt?

Das war in den 90er Jahren und ich war wieder einmal mit meinem Freund Sven unterwegs. Wir gingen damals sehr viel angeln.

Es war Januar und Tagsüber hatten wir Traumwetter, bis 18°C. Die Nächte waren klar und so bitterkalt, das sich bis zum Morgen Randeis gebildet hatte. Wir wussten nichts über den See. Wir hatten keine Ahnung was wir dort machten, wir konnten noch nicht mal sagen in welchem Arm wir uns befanden. Am, ich glaube es war der 3. Morgen, kam ein Typ durch den Wald zu unserem Camp. Es war ein deutscher und er erkannte auf den ersten Blick dass wir noch Kids waren. Er bat uns um ein paar Karpfen Säcke. Da er versprach sie am nächsten Tag wieder zubringen, gaben wir im welche. Die Tatsache das diese dann mit Müll befüllt sein würden, verschwieg er uns. Ich möchte seinen Namen an dieser Stelle nicht nennen, ich kann nur sagen dass sein Freund Christoph Schulz wirklich nett war.

Nach mittlerweile 6 Tagen, wussten wir endlich dass wir im großen Nordarm saßen. Wir hockten auf einem Platz der Privee hieß. Auf der anderen Seite auf der Hamburger Spitze saßen ebenfalls 2 Deutsche. Sascha Pingel und Klaus Brix. Er wollte rüber kommen. Herr Brix wollte zu uns rüber kommen! Ich kann mich noch erinnern, das ich hektisch begann das Camp aufzuräumen, bevor er anlegete. Er bat um Coca Cola und war echt klasse. Er zeigte mir den knotenlosen Knoten, ein langes Hair und einen kleinen Haken. Er sagte ich solle flach angeln und Fallenstellen. Fallenstellen? Das konnte ich. Wir fingen in 8 weiteren Tagen etliche Fische bis 21 kg. Unter anderem den damals bekannten Schuppi, Free Willy.

4. Als den besten Cassien Angler bezeichnen dich viele in der internationalen Szene. Erst vor wenigen Wochen hast du dort den größten Schuppenkarpfen des Sees gefangen.

Ja, auch der droße Pammer Common war ein Target-Fish für mich. Er ist einer von über zwanzig neuen Karpfen im Cassien. Erst vor drei Jahren, brach an einem kleinen Stausee in der Nähe die Mauer. Der Große und ein paar andere Biggis wechslten damals den See.

Ich denke oft darüber nach, warum ich am Cassien immer das richtige Feeling habe. Es ist auch für mich manchmal etwas komisch.

In Deutschland bin ich sehr oft am Wasser und häufig reiße ich mir dort den Arsch auf und fange trotzdem nicht den gewünschten Fisch. Ich angel komplett an meinem Zielfisch vorbei. Am Cassien ist das anders. Manche nennen es Glück, andere Watercraft. Ich denke es ist von beidem was dabei.

Zum Bespiel bei der Geschichte wie ich den Halbmond gefangen habe. In einem Bericht, den ich für die Carp Connect geschrieben habe, erwähnte ich dass dieses Erlebnis einen extra Bericht wert sei. Hier ist sie.

Die Story ist so irre, das passiert einem nur einmal im Leben.

Ich fischte im Sommer 2000 am Lac de St. Cassien und mein Zielfisch war Half Moon. Ich wollte diesen Fisch fangen, mehr als alles andere. Doch als ich am See ankam, hieß es dieser Fisch sei einem anderen Angler gestorben. Ich war am Boden zerstört. Zu meiner Aufheiterung besuchten mich für ein paar Tage, zwei Nichtangler aus Deutschland. Der eine von ihnen war immer besoffen und brauchte stets Nachschub. Wir entschieden, obwohl wir ein paar gute 30er in den letzten Tagen fingen, zu moven. Wir setzten uns in den Südarm auf Bivy Point, der zu diesem Zeitpunkt seinem Namen noch alle Ehre machte. Touristen ohne Ende!!! Doch von da aus war es nicht weit zum Auto und so verkürzte sich die Entfernung auch zum heiß ersehnten Nachschub an Bier.

Als am späten Nachmittag endlich alle Ruten lagen, wurde es meinen Besuchern langweilig. Sie fingen an mit Steinen nach den Möwen zu werfen. Ein besonders dickes Exemplar flog auf und geriet dabei in alle 3 Schnüre des Rod Pods. Ich war stink sauer und mir sicher das die Rigs vom Platz gezogen waren. Ich bin echt penibel in diesen Dingen, gerade am heiligen Wasser. Ich habe die Jungs dazu verdonnert die Montagen einzuholen, eine hing natürlich fest. Gemeinsam machten sie sich in der Banane auf den Weg sie zu lösen. Ich blieb am Ufer, döste in der Sonne und trauerte dem verlorenen Angeltag nach, als ich laute Schreie hörte. Ich schreckte hoch und hielt nach dem Boot Ausschau. Doch nichts, alles was ich sah, waren die Jungs, die auf das Ufer zu schwammen. Es war die Hölle! In ihrem Eifer haben sie das Boot samt Inhalt zum kentern gebracht. Die Banane, das Echolot und eine meiner Armalites, alles war abgesoffen. Doch am nächsten Morgen besorgte mir Gerard Tevenon eine Tauchausrüstung, so dass wir alles bergen konnten.

Am selben Nachmittag bekam ich auf ein Rig, nah der Unglücksstelle, einen langsamen Anbiss.

Es war der bekannte und totgesagte Halbmond- Fisch mit 27,6 kg. Ich war überglücklich, das dieses Urgestein noch lebte und ich ihn fangen konnte.

5. Meik Pyka und der Cassien- untrennbar. Doch du hast noch so viele andere europäische Gewässer befischt. Welche sind das und was hast du da erlebt?

Untrennbar? Nein, so würde ich das nicht sagen. Ich fühle mich am Cassien unheimlich wohl. Und meinem Schatz, Semone ist es zu einer zweiten Heimat geworden. Ich liebe es, diesen atemberaubenden See, über den es so viele mystische Geschichten gibt, zu befischen. Und ich denke er hat auch etwas für mich übrig.

Doch da das Fischen mein Leben ist, trieb es mich schon an viele Gewässer unserer Erde.

Ich fuhr viel in die Niederlande zum Twente Kanal. Wie die wenigsten wissen, war ich auch schon ein paar Mal auf Gran Canaria zum Black Bass- und natürlich zum Karpfenangeln.

Es sind die großen Seen, die mich schon immer faszinierten. Ich fischte am Vouglans, am Salagou, am Serre Poncon und natürlich am Bin El Quidane in Marokko. Afrika hatte seinen ganz eigenen Zauber.

6. Dieses Ergebnis ist unglaublich und hat in der Szene gehörig für Furore gesorgt. Es heißt, ihr hättet dort nicht legal geangelt?

Es wird viel Mist geredet, meistens geht es um Geld. In diesem Fall ist das was erzählt wird, auch nur die Halbwahrheit. Wer die Hintergründe kennt weiß, dass der Fehler nicht bei mir lag. Ich würde in der gleichen Situation auch wieder exakt so handeln. In einem langen Gespräch mit Steve Briggs, bei seinem letzten Besuch, versicherte er mir er hätte es ebenfalls so gemacht. Er war bereits am Quidane und kennt die Umstände vor Ort.

Wenn der Veranstalter genauso ehrlich gewesen wäre, hätte ich diesen Trip nicht gemacht. Jedenfalls nicht zu dieser Zeit und unter diesen Umständen. Trotz alle dem bin ich stolz auf das wahnsinnige Fangergebnis.

7. Du provozierst und polarisierst. Wie und warum?

Das ist nicht meine Absicht. Ich sage einfach was ich denke. Viele Leute mögen mich deshalb nicht. Ich gebe viel über meine Angelei preis, ich bin nicht der Typ Geheimniskrämer. Auf einige, die mich nicht kennen, wirkt das vielleicht arrogant. Ich dachte eigentlich dass es in der Natur des Anglers liegt, den Grund zu erkunden.

Denn wer sich die Zeit nimmt um unter die Oberfläche zu blicken, wird vielleicht überrascht feststellen, dass ich doch kein so übler Kerl bin.

8. Der Umsetzer! Ein Vorwurf, über den man nicht nur in den Foren stolpert. Nur Gerüchte?

Ich jage und fange diese Mupfmolche schon mein halbes Leben. Ich denke jedoch nicht, dass der Karpfen zur heiligen Kuh dieser Spezies gemacht werden sollte. Ich kenne einige Jungs, die eine Brasse zerhacken, weil sie der Meinung sind das es ein minderwertiger Fisch ist. Alle Karpfenangler die in Deutschland Catch and Release betreiben, widersetzen sich unserer Gesetzeslage.

Ich möchte an dieser Stelle nicht den schwarzen Peter rumreichen. Ja, ich habe vor langer Zeit eine Hand voll Fische umgesetzt. Und wie ich auch schon auf einer bekannten Anglermesse gesagt habe, ich weiß dass es falsch war. An dieser Stelle möchte ich nur kurz meine Beweggründe erklären. Da mir nachgesagt wird ich hätte das aus Eigennutz getan und das stimmt so nicht. Mal abgesehen das Wiederfänge in meinen Augen nicht viel bringen, gibt es in unserer Gegend jede Menge Wasser. Damals wurden sehr viele Großkarpfen getötet. Das war auch der Grund dafür, dass ich sie in Gewässer umgesetzt habe, bei denen ich mir sich war, das die Karpfen dieses Schicksal dort nicht ereilen wird.

Ich stehe zu dem was ich getan habe, auch wenn ich es ein bisschen traurig finde, das mir nachgesagt wird, das ich auch heute noch Karpfen umsetzte. Eben genau diese Neider verplempern ihre Zeit in irgendwelchen Foren, in dem mir unvorstellbar durch geknalltem Internet, um sich ihre Mäuler zu zerreißen. Ich verbringe meine kostbare Zeit lieber im Freien und lasse die Natur auf mich wirken.

9. Im Jahr 2009 hast du sehr erfolgreich einen bekannten Kölner See befischt. Angeblich hast du dort einen großen Fisch geklaut. Sogar ein namenhaftes Magazin beteiligte sich an der Meinungsmache. Was genau ist dort geschehen?

Noch bevor ich dort ankam, hatte sich bei den Lokals rumgesprochen das ich dort Jagd auf einen großen alten Schuppenkarpfen machen wollte. Die oben genannten Neider waren davon nicht begeistert. Ihre Missgunst wuchs, mit jedem Fisch den ich dort fing. Auch die gegen mich ausgestoßenen Drohungen, wurden immer ausgefallener, je öfter ich dort fischte. Sie wollten mir die Reifen meines Jeeps zerstechen, und mir die Scheiben einschlagen. Auch von Körperverletzungen jeglicher Art war die Rede. So wundert es mich nicht, das sie es schafften mich aus dem Verein werfen zu lassen. Ich war ganz erstaunt über die blühende Fantasie, eines mir wohl bekannten Redakteurs.

Das dieses Vorwort in dem namenhaften Magazin abgedruckt wurde, war ein Versehen. Bain Westerlan hat sich dafür bei mir entschuldigt. Und die Wahrheit siegt immer. Denn die von mir angeblich umgesetzten Karpfen wurde allesamt indem besagten Gewässer wieder gefangen. Doch bevor alles ans Licht kam habe ich gemerkt wie viele weltweit bekannte Angler hinter mir standen um mir den Rücken zu stärken. Einigen von ihnen ist schon ähnliches widerfahren. Auch in dieser Szene gibt es zu viel Neid, Missgunst und Hass.

10. So viel Halbwissen von Menschen die dich nicht wirklich kennen. Wer ist Meik Pyka außerhalb des Angelns? Hast du Familie und was machst du beruflich?

Wir sind eine große Familie und arbeiten alle gemeinsam in unserem Bäckereibetrieb. Ich führe eine unserer Filialen im Kalletal- Hohenhausen und fange früh morgens an zu arbeiten.

Die Fillialen in Lemgo führen meine Großeltern, meine Eltern, meine beiden Schwestern. Und natürlich meine beiden Brüder, die Zwillinge. Mit den Jungs verbringe ich viel Zeit, wir gehen zusammen zum Sport und oft auch zum Fischen. Mittlerweile sind sie gute Angler geworden. Erst vor wenigen Wochen, erschienen die Beiden mit einem Cassien Fuffi auf dem Cover des englischen Magazins „International Carper“. Das macht mich natürlich sehr stolz.

Mit Semone bin ich seit neun Jahren zusammen. Sie hat mich als extrem Angler kennen und lieben gelernt. Auf unzähligen Touren hat sie mich begleitet und so manchen Großfisch gelandet. Sie akzeptiert nicht nur das ich so viele Nächte Draussen bin, sie versteht mich sogar. Wenn ich einen besonderen Fisch fange und sie dann euphorisch anrufe, fühlt sie mit mir. Und manchmal denke ich, sie freut sich mehr als ich.

11. Und wie genau sieht dein Angelalltag aus? Wie viele Nächte machst du im Schnitt in der Woche?

Ich mache ca. 2-3 Nächte in der Woche, muss dann aber immer so um 5 Uhr Morgens abbauen um zur arbeit zu fahren. Einen Tag in der Woche habe ich frei. Dann genieße ich es mal nicht zur besten Beißzeit abhauen zu müssen und bleibe den ganzen Tag am Wasser.

12. Du hast beim Angeln deinen ganz eigenen Stil und bezeichnest dich selbst als Fallensteller. Was verbirgt sich dahinter?

Für mich ging es schon im Kindesalter darum Tiere zu fangen. Zum Beispiel die Vögel hinter unserer Bäckerei. Ich versuchte sie in den Brötchenkörben zu fangen. Doch das war nicht so einfach. Schon damals erkannte ich dass die Viecher einen Instinkt haben. Sie bemerken sofort, wenn etwas faul ist. So ist es auch bei den Karpfen, wie Steve Briggs zu mir sagte. „They know, when something´s wrong“

Daher bezeichne ich meine Angelei als Fallenstellen. Mittlerweile kann ich beim Rigs abtauchen ziemlich lange unter Wasser bleiben. Es gibt mir ein unbeschreibliches Gefühl, wenn ich meine Sandfarbene Montage mit einem 8er Haken und einer Nuss unter einem Baum, oder vor einem Schilffeld eingrabe.

13. Wonach suchst du bei deiner Angelei in Deutschland? Was für Gewässer- Typen befischst du? Jagst du Zielfische?

Noch vor einigen Jahren war es mir immer wichtig so viele Karpfen wie möglich in einer Saison zu fangen. Das hat sich mit nur einem Fisch geändert, der Wand! Seit dem fische ich unter dem Motto Klasse, statt Masse. Nun jage ich an den großen Low- Stock Gewässern und unter anderem auch an der Weser. Einer der wohl härtesten Flüsse Europas. Wenn es um verschiedene Gewässertypen geht ist es schwierig, da Angeln das „Größte“ ist. Doch Ulli Gloger schrieb einmal, das Flussangeln einen irgendwann zermürbt. Und ich gebe ihm recht.

14. Seit 2003 arbeitest du mit Black Label Baits zusammen und seit 2008 mit Venture. Wie kam es zu diesen Verbindungen und welche Aufgaben gehst du dort nach?

Der Kopf der Firma Black Label Baits, Sebastian Roswadowski und ich kennen uns schon seit langer Zeit. Er weiß das ich immer hinter seiner Boiliebude stand und stehe. Unter anderem durch unsere Shows und DVDs, die ich mit meinem guten Freund Tim Roski produziert habe, wurde seine Firma immer bekannter. Sebastian und ich arbeiten gut zusammen. Durch unseren ständigen Austausch kommen Produkte wie zum Beispiel Scoberry dabei raus.

Ich denke es spricht nur für die Qualität dieses und anderer Köder von BLB, da sie von anderen Firmen kopiert werden.

Ich bekomme eine Gänsehaut, wenn ich an die ersten Fänge mit Scoberry denke. Sie waren sensationell und ich selbst war an seiner Entstehung beteiligt.

Bei der englischen Firma Venture war es etwas anders. Die weltweit bekannten Szene Größen Rob Hughes, Simon Crow und Steve Briggs haben sich zusammen geschlossen um diese Firma zu gründen. Es war mir eine große Ehre als sie an mich heran traten, um mich zu bitten für sie das zu tun, was ich am besten kann. Bullen fangen! Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass ich über meine Zusage des Angebots dieser Edelschmiede nicht lange überlegen musste.

15. Sicher bist du vielen, besonders jüngeren Karpfenanglern ein Vorbild. Dein Äußeres, dein Auftreten, deine Erfolge, das Image des Bad Boys mit Herz zieht. Was möchtest du den Jungs mit auf den Weg geben?

Ich sehe mich nicht gerade in der Vorbildfunktion. Doch da sich mir hier die Möglichkeit bietet den jüngeren Huntern etwas mit auf den Weg zu geben, möchte ich diese nutzen.

Geht raus in die wirkliche Welt, anstatt zu Hause vor dem Computer zu sitzen und im Internet zu surfen. Die Natur hat so viel mehr zu bieten. Denn nur wer viele Ansitze macht, kann über einen langen Zeitraum erfolgreich sein. Ich ließ mit Sebastian einen Spruch auf einen seiner Aufkleber drucken, den ich lebe.

„Fuck the world – go fishing“

Meik Pyka

Quelle: Carp Connect - Ausgabe 46

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